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Nährstoffe

Eutrophiertes GewässerWasserpflanzen benötigen Nährstoffe - Überangebot an Nährstoffen stellt eine Belastung dar

Nährstoffe sind wichtige Bestandteile des Wassers. Ohne sie wäre ein pflanzliches und damit auch tierisches Leben in unseren Gewässern nicht möglich. Pflanzen benötigen für ihr Wachstum neben dem Sonnenlicht gelöste Nährstoffe wie Nitrat, Ammonium und Phosphat. Liegt jedoch ein Überangebot an Nährstoffen vor, kommt es zur Überdüngung, der sogenannten Eutrophierung der Gewässer. Typische Eutrophierungserscheinungen sind übermäßiger Pflanzen-, insbesondere Algenwuchs, oft verbunden mit vermehrten Algenblüten (z. B. Blaualgenblüten), Verschiebungen des natürlichen Artenspektrums, Zunahme der Wassertrübung sowie die Verringerung der Sauerstoffkonzentrationen bis hin zu Sauerstoffmangel, der zum Fischsterben führen kann.

Die Nährstoffbelastung hat sich verringert, ist aber immer noch zu hoch

Die langjährigen Beobachtungen der Gewässergüte zeigen seit Beginn der 1990er Jahre deutlich abnehmende Phosphat- und Ammonium-Konzentrationen in den Fließgewässern Mecklenburg-Vorpommerns.

Im Gegensatz zu Phosphat und Ammonium ist für Nitrat kein Konzentrationsrückgang zu verzeichnen.

Die Nitratkonzentrationen der Fließgewässer werden sehr stark vom Niederschlagsgeschehen bestimmt. Insbesondere hohe Niederschläge in den Wintermonaten führen zu einer starken Auswaschung der in dieser Jahreszeit im Boden vorhandene Nitratüberschüsse in die Gewässer.

Mit der Fortschreibung des Konzepts zur Minderung der diffusen Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft in M-V  legten die Landwirtschafts- und Wasserwirtschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommerns 2011 eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der Anforderungen an die Minderung der Nährstoffbelastung in den Gewässern vor. Im Jahr 2016 erfolgte eine Fortschreibung für den zweiten Bewirtschaftungszeitraum 2016-2021.

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