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Wochenbericht zur Immissionssituation in M-V

Messverfahren zur Ermittlung der Konzentrationen in der Luft

Ozon

Das Verfahren zur kontinuierlichen Messung der Ozonkonzentration in der Außenluft nach EN 14625 basiert auf der Absorption von ultraviolettem Licht durch das Ozonmolekül. Dabei hängt der Grad der Absorption unmittelbar von der Ozonkonzentration ab.

Stickstoffoxide

Die kontinuierliche Stickoxidmessung nach EN 14211 basiert auf dem Prinzip der Chemolumineszenz. Dabei reagiert Stickstoffmonoxid mit Ozon zu Stickstoffdioxid. Beim Wechsel der Elektronen des angeregten Stockstoffdioxidmoleküls in den niedrigeren Energiezustand wird Infrarotstrahlung ausgesendet. Über die Intensität der Strahlung kann auf die Konzentration des Stickstoffmonoxids geschlossen werden.

Schwefeldioxid

Das Verfahren zur kontinuierlichen Messung von Schwefeldioxid nach EN 14212 basiert auf UV- Fluoreszenz. Dabei werden Schwefeldioxidmoleküle durch UV-Strahlen angeregt. Gehen die angeregten Moleküle wieder in den Grundzustand über, senden sie dabei Strahlung aus. Die Intensität der abgegebenen Strahlung ist proportional zur Konzentration des Schwefeldioxids im Messgas.

Kohlenmonoxid

Das Messprinzip zur kontinuierlichen Bestimmung von Kohlenmonoxid nach EN 14626 basiert auf Abschwächung von infrarotem Licht. Die Schwächung ist dabei proportional zur Menge der absorbierenden Verbindung in der durchstrahlten Probenküvette.

Staub (PM10, PM2,5)

Das Standardmessverfahren zur Bestimmung der PM10- oder PM2,5-Massenkonzentration in der Außenluft nach EN 12341 basiert auf der Wägung von Staub, der auf speziellen Filterpapieren gesammelt wird. Dabei wird 24 Stunden mit einem konstanten Volumenstrom Außenluft über einen Vorabscheider angesaugt. Die Filter werden vor und nach der Probenahme im Labor jeweils 48 h konditioniert und anschließend gewogen.


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