In Mecklenburg-Vorpommern obliegt die Überwachung der Schadstoffkonzentrationen der Luft dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Dazu wird seit 1991 vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie ein Luftmessnetz betrieben, das aus 15 Messstationen und zwei semimobilen Messstellen besteht.
Die stationären Messstationen in Containerbauweise sind mit automatisch arbeitenden Messgeräten ausgestattet und per Datenfernübertragung mit der Messnetzzentrale in Güstrow verbunden. Neben den kontinuierlich arbeitenden Messgeräten befinden sich an den Messstandorten Probenahmeeinrichtungen für partikelgebundene Luftschadstoffe und Depositionen. Der Probenahme schließt sich eine analytische Untersuchung im Labor an.
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Die Veröffentlichung der Daten erfolgt über:
- das Internet
- die Videotexttafel 677 des NDR
- Jahresberichte - detaillierte Auswertung der Immissionssituation in M-V
- Sonderberichte - örtlich und zeitlich begrenzte Untersuchungen
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Die Staaten der Europäischen Union haben einheitliche Regelungen zur Beurteilung und Kontrolle der Luftqualität ausgearbeitet. Grundlage hierfür ist die Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft für Europa vom 21. Mai 2008.
Diese Richtlinie ist mit der 39. BImSchV der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen vom 2. August 2010 bereits in nationales Recht umgesetzt worden.