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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein behördliches Prüfinstrument. Dieses ist ein unselbständiger Bestandteil von Raumordnungs-, Zulassungs-, Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren für bestimmte bauliche Vorhaben. Dabei wird in der Bundesrepublik Deutschland die Übereinstimmung eines Vorhabens mit den gesetzlichen Umweltstandards und Grenzwerten in Bezug auf die folgenden Schutzgüter überprüft:

  1. Menschen, einschließlich der menschlichen Gesundheit, Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt,
  2. Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft,
  3. Kulturgüter und sonstige Sachgüter sowie
  4. die Wechselwirkung zwischen den vorgenannten Schutzgütern.

Bei einer UVP wird im Hinblick auf die Schutzgüter untersucht:

  • wie innerhalb des jeweiligen Verwaltungsverfahrens ein Vorhaben (z. B. Straßen, Eisenbahntrassen, Deiche, Deponien, Rohstoffabbauvorhaben etc.) genehmigt werden kann,
  • ob Alternativen oder Varianten möglich und Auflagen für die spätere Genehmigungs-/ Zulassungsplanung notwendig sind,
  • ob der Standort oder die Trasse sogar gänzlich ungeeignet sind.

Für ein UVP-pflichtiges Vorhaben werden dabei in einer Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) der Ist-Zustand dieser Schutzgüter sowie alle Auswirkungen auf diese während der Bau-, Betriebs- und möglichen Nachbetriebsphase

    • ermittelt,
    • beschrieben und
    • bewertet.

Arbeitshilfen/Leitfäden:


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