Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte nach Angaben des Landesvermessungsamtes (Automatisiertes Liegenschaftsbuch - ALB) im Jahr 2000 eine Gesamtfläche von 23.172,5 km². Das entspricht einem Anteil an der Fläche der Bundesrepublik Deutschland (357.028 km²) von 6,5 %.
Hiervon wurden im Jahr 2000 insgesamt 1276,3 km² als Wasserfläche ausgewiesen. Mit 5,5 % hat Mecklenburg-Vorpommern gegenüber den anderen Bundesländern den höchsten Anteil an Gewässerflächen. Die Wasserfläche nahm 1997 in der Bundesrepublik Deutschland mit 7.934 km² einen Anteil von 2,2 % an der Bodenfläche ein.
Die übrigen 94,5 %
der Fläche Mecklenburg-Vorpommerns, die terrestrische Landfläche, fallen unter
das Bundes-Bodenschutzgesetz.
Diese Fläche lässt sich in folgende Nutzungen untergliedern.
Die Landwirtschaftsfläche Mecklenburg-Vorpommerns hat 2000 mit 14.905,8 km² den größten Anteil an der Landesfläche, er betrug 64,3 % und lag damit deutlich höher als der Bundesdurchschnitt (siehe Abbildung 8).
Nach Angaben der Flächenerhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 1997, nimmt die Landwirtschaftsfläche (einschließlich Moor und Heide) mit 193.136 km² 54,1 % der Bodenfläche Deutschlands ein. Im früheren Bundesgebiet ist der Anteil der Landwirtschaftsfläche an der Bodenfläche mit 52,8 % kleiner als in den neuen Bundesländern (57,2 %).
In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit mehr als 90.000 ha, das sind 6,6 % der landwirtschaftlichen Fläche, nach den EU-Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. 16,5 % der so bewirtschafteten Flächen Deutschlands liegen in Mecklenburg-Vorpommern. Im Ländervergleich steht Mecklenburg-Vorpommern sowohl bei der absoluten Größe der ökologisch bewirtschafteten Flächen (nach Bayern) wie auch beim Anteil an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche (nach Hessen) an zweiter Stelle (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes M-V 2001c).
Von der gesamten Landwirtschaftsfläche Mecklenburg-Vorpommerns sind
28,7 % zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzung dräniert[1],
das entspricht einer Fläche von 4.284 km² (Krüger 1999). Der Anteil der gedränten Flächen an der
gesamten entwässerten Fläche wird mit 51 % angegeben, auf über 4.000 km² wird
somit die Grabenentwässerung als grundwasserregulierende Maßnahme eingesetzt (Landesamt für Umwelt und Natur
M-V 1996).
Mecklenburg-Vorpommern hat damit unter den neuen Bundesländern den
höchsten Anteil an Dränflächen. Insgesamt sind in den fünf neuen Bundesländern
zwischen 1960 und 1989 12.730 km² landwirtschaftliche Nutzfläche dräniert
worden. Darüber hinaus waren Anfang der 90er Jahre noch auf 2.000 km²
Dränagesysteme vorhanden, die vor 1960 angelegt wurden (Krüger 1999).
Zu erwähnen sei hier auch die Polderung großer Grünlandbereiche
und die Errichtung von Schöpfwerken zur Absenkung des Grundwasserstandes. Im
Jahre 1991 pumpten 571 Schöpfwerke Wasser aus einer Fläche von mehr als
1.300 km² (Umweltministerium
M-V 2000).
Etwa 140 km² der landwirtschaftlichen Nutzfläche
Mecklenburg-Vorpommerns sind derzeit als Beregnungsfläche[2]
erschlossen. Davon werden etwa 42 km² jährlich genutzt. Die
Beregnungsfläche je Betrieb liegt zwischen 0,02 und 15 km² (Landesforschungsanstalt
für Landwirtschaft und Fischerei M-V 2001).
Die Beregnungsfläche hat einen Anteil von 0,9 % an der landwirtschaftlichen
Nutzfläche. Nach Auffassung der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und
Fischerei besteht ein großer Nachholbedarf bei der Neuinstallation von
Beregnungsmaschinen. Die Zusatzwassermenge beträgt z.B. im Kartoffelanbau bis
zu 150 mm und im Gemüseanbau bis zu 300 mm.
Im gesamten Bundesgebiet wird die 1998 für Bewässerungen erschlossene
Fläche auf etwa 5.000 km² geschätzt, wovon 2.370 km² tatsächlich bewässert
werden (Statistisches
Bundesamt 2001a). Das
entspricht einem Anteil von 2,6 bzw. 1,2 % an der gesamten
landwirtschaftlichen Nutzfläche. Im relativ regenreichen Jahr 1998 lagen die
Bewässerungsgaben im Durchschnitt bei 58 mm.
Von der Gesamtfläche Mecklenburg-Vorpommerns sind 4.941,8 km² Waldfläche. Der Anteil ist mit 21,3 % geringer als im Bundesgebiet. Dort bedeckte Wald im Jahr 1997 104.915 km² der Bodenfläche (29,4 %). In Mecklenburg-Vorpommern handelte es sich überwiegend, aber mit abnehmender Tendenz, um Nadelwald.
Tabelle 2: Baumartenanteile in Mecklenburg-Vorpommern
|
Baumart |
Anteil in % der
Waldfläche |
|
|
1992 |
2000 |
|
|
Kiefer |
45,4 |
44,2 |
|
Fichte |
10,2 |
9,4 |
|
Lärche |
3,5 |
3,5 |
|
sonstige
Nadelbaumarten |
2,1 |
1,7 |
|
Nadelbaumarten gesamt |
61,2 |
58,8 |
|
Buche |
11,0 |
11,6 |
|
Eiche |
6,3 |
7,2 |
|
sonstige
Hartlaubbaumarten |
5,1 |
5,7 |
|
Roterle |
6,7 |
6,9 |
|
Pappel |
1,0 |
1,3 |
|
sonstige
Weichlaubbaumarten |
8,7 |
8,6 |
|
Laubbaumarten gesamt |
38,8 |
41,2 |
Quelle: Ministerium für
Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei M-V (2001a)
Der Anteil Siedlungs- und
Verkehrsfläche betrug 2000 mit 1.578,98 km² 6,8 % und lag damit weit unter
dem Bundesdurchschnitt von 12,2 %. Die
Siedlungs- und Verkehrsfläche umfasst hierbei die im weitesten Sinne durch
Siedlungstätigkeit genutzte Fläche, d.h. unter anderem die
Siedlungsflächenarten Gebäude- und Freiflächen für Wohnen, für
öffentliche Zwecke, für Handel und Dienstleistungen und für Gewerbe und
Industrie sowie Betriebsflächen (Abbauland, Entsorgungsanlagen),
Erholungsflächen und Verkehrsflächen (Straßen, Bahngelände, Flugplätze,
Verkehrsbegleitfläche). Dies sind nicht
nur versiegelte Flächen, sondern insbesondere bei den Erholungs- und
Betriebsflächen auch Freiflächen.
43.447 km² oder 12,2 % der Bodenfläche Deutschlands dienten 2000 Siedlungs- und Verkehrszwecken (Statistisches Bundesamt 2001b). Mecklenburg-Vorpommern hat einen Anteil an der Gesamtdeutschen Siedlungs- und Verkehrsfläche von 3,6 %.
Im früheren Bundesgebiet ist der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche mit 13,3 % deutlich höher als in den neuen Ländern (8,4 %). Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Bodenfläche liegt in den Stadtstaaten Berlin (66,7 %), Hamburg (56,6 %) und Bremen (53,9 %) am höchsten.
Abbildung 7: Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Fläche in % 1996

Quelle: Bundesamt für Bauwesen und
Raumordnung (2000)
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche setzt sich in Mecklenburg-Vorpommern (Bundesgebiet dazu im Vergleich) zu 51,7 % (51,7 %) aus Gebäude- und dazugehörigen Freiflächen, zu 39,0 % (39,8 %) aus Verkehrsflächen, zu 5,4 % (5,9 %) aus Erholungsflächen und zu 3,9 % (2,6 %) aus Betriebsflächen bzw. aus sonstigen Flächen zusammen.
In Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich laut der siedlungsstrukturellen Typisierung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung bei der Stadt Rostock um eine Kernstadt, die Kreisregion Nordwestmecklenburg (einschließlich Schwerin und Wismar) ist als „ländliche Kreise mit hoher Dichte im ländlichen Raum“ ausgewiesen. Bad Doberan und Güstrow sind ländliche Kreise eines verstädterten Raumes und alle anderen Kreisregionen[3] gelten als ländliche Kreise mit geringer Dichte.
Tabelle 3: Siedlungsstrukturelle Kreistypen in Mecklenburg-Vorpommern 1999
|
|
Fläche |
Bevölkerung |
Einwohner |
|
|
km² |
% |
|||
|
Kernstadt |
181 |
0,8 |
203.279 |
1.125 |
|
Ländliche Kreise eines verstädterten Raumes und
Ländlich verdichtete Kreisregionen |
5.666 |
24,4 |
501.723 |
89 |
|
Ländliche Kreisregionen mit geringer Dichte |
17.324 |
74,8 |
1.084.320 |
63 |
|
Mecklenburg-Vorpommern |
23.171 |
100 |
1.789.322 |
77 |
Quelle:
Statistisches
Landesamt M-V (2000)
Der Anteil der Siedlungs-
und Verkehrsfläche an der Gesamtfläche dieser unterschiedlichen Kreistypen ist
in Tabelle 4 wiedergegeben. Rostock hat erwartungsgemäß mit 35,9 %
den größten Prozentsatz Siedlungs- und Verkehrsfläche zu verzeichnen. Aber
dieser Anteil ist im Vergleich mit anderen Städten (Bremen, Hamburg, Berlin
s.o.) relativ gering.
Tabelle 4: Siedlungs- und Verkehrsfläche und Anteil an der Gesamtfläche verschiedener Kreistypen in M-V 1999
|
|
Gebäude- und Freifläche |
Verkehrs-fläche |
Erholungs-fläche |
Betriebs-fläche |
Gesamt |
|||||
|
km² |
% |
km² |
% |
km² |
% |
km² |
% |
km² |
% |
|
|
Kernstadt |
39,4 |
21,8 |
13,4 |
7,4 |
9,4 |
5,2 |
1,8 |
1,0 |
64,0 |
35,9 |
|
Ländliche Kreise eines verstädterten Raumes und
Ländlich verdichtete Kreisregionen |
228,4 |
4,0 |
149,8 |
2,6 |
18,8 |
0,3 |
16,8 |
0,3 |
413,8 |
7,3 |
|
Ländliche Kreisregionen mit geringer Dichte |
541,8 |
3,1 |
441,5 |
2,6 |
46,2 |
0,3 |
41,2 |
0,2 |
1.070,7 |
6,2 |
|
Mecklenburg-Vorpommern |
809,6 |
3,5 |
604,7 |
2,6 |
74,5 |
0,3 |
59,8 |
0,3 |
1.548,5 |
6,7 |
Quelle:
Statistisches
Landesamt M-V (2000) und Bundesamt für Bauwesen und
Raumordnung (2001)
Insgesamt ist die Siedlungs- und Verkehrsfläche in der Bundesrepublik Deutschland nur etwa zur Hälfte versiegelt. Nach Angaben des Umweltbundesamtes (2001) entspricht das etwa 21.000 km² oder 6 % des Bundesgebietes. Entsprechende Daten zu Mecklenburg-Vorpommern liegen nicht vor.
Der Grad der Bodenversiegelung ist nicht einheitlich über die Fläche verteilt, hochverdichtete Regionen (Kernstädte) haben generell einen höheren Versiegelungsgrad der Siedlungs- und Verkehrsfläche als ländliche Regionstypen. Insbesondere bei der Verkehrsfläche ist dieser Unterschied groß.
Tabelle 5: Schätzung der Versiegelungsgrade in % nach Siedlungsflächenarten und Regionstypen
|
|
Hochver-dichtet |
Städtisch, verdichtet |
Ländlich, verdichtet |
Ländlich, peripher |
Gesamt-fläche |
|
Gebäude- und Freifläche |
60 |
55 |
50 |
45 |
51,2 |
|
Verkehrsfläche |
70 |
55 |
40 |
25 |
38,5 |
|
Erholungsfläche |
35 |
30 |
25 |
20 |
33,2 |
|
Betriebsfläche |
50 |
40 |
30 |
20 |
33,1 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamte Siedlungsfläche |
60 |
54 |
48 |
42 |
48,7 |
Quelle: verändert nach Dosch (1996)
Dosch kommt 1996 in seinen Schätzungen zu einem Versiegelungsgrad von 5,5 % des gesamten Bundesgebietes, das entsprach einer versiegelten Fläche von 19.561 km².
Rechnerisch kommt man für Mecklenburg-Vorpommern bei einem Versiegelungsgrad der Siedlungs- und Verkehrsfläche von 48,7 % auf eine versiegelte Fläche von 754,4 km².
Eine detailliertere Abschätzung zeigt jedoch, dass in Mecklenburg-Vorpommern vermutlich weniger Fläche versiegelt ist. Unter Berücksichtigung des Anteils unterschiedlicher Siedlungs- und Verkehrsflächenarten an den jeweiligen Kreistypen, d.h. der Fläche der Siedlungs- und Verkehrsflächenarten in den verschiedenen Kreisregionen (Tabelle 4) und der Schätzung des Versiegelungsgrades unterschiedlicher Siedlungsflächenarten nach Dosch (1996) (Tabelle 5) gelangt man rechnerisch zu einer versiegelten Fläche von insgesamt 592,6 km². Das würde einem Anteil an der Gesamtfläche Mecklenburg-Vorpommerns von etwa 2,6 % entsprechen. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche wäre somit zu 38,3 % versiegelt. Hierbei handelt es sich wie erwähnt um extrapolierte Schätzwerte.
Tabelle 6: Schätzung der versiegelten Fläche in km² in Mecklenburg-Vorpommern
|
|
Kernstadt |
Ländlich, verdichtet |
Ländlich, peripher |
Gesamt-fläche |
|
Gebäude- und Freifläche |
23,6 |
114,2 |
243,8 |
381,6 |
|
Verkehrsfläche |
9,4 |
59,9 |
110,4 |
179,7 |
|
Erholungsfläche |
3,3 |
4,7 |
9,2 |
17,2 |
|
Betriebsfläche |
0,9 |
5,0 |
8,2 |
14,1 |
|
Gesamte Siedlungs- und
Verkehrsfläche |
37,2 |
183,8 |
371,6 |
592,6 |
Quelle: Eigene Berechnungen
Bei diesen oben genannten Untersuchungen wurde nicht definiert, ab wann eine Fläche als versiegelt gilt, d.h. die unterschiedliche Art der Versiegelung (qualitatives Ausmaß der Versiegelung) wurde nicht berücksichtigt. Die Intensität der Versiegelung drückt sich in den Abfluss- bzw. Versickerungsbeiwerten unterschiedlicher Belagsarten aus. Undurchlässige Versiegelungsarten (Asphalt, Beton, usw.) bedingen stärkere Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes als durchlässige Versiegelungsarten (Plattenbeläge, Kleinpflaster, usw.). Die Art des Unterbaues ist bei der Abschätzung der Qualität der Versiegelung ebenfalls zu berücksichtigen (Mohs und Meiners 1994).
Belagsarten werden von Mohs und Meiners in die folgenden vier Belagsklassen eingeteilt:
I Asphalt-, Betondecken, durchlässige Beläge mit undurchlässigem Untergrund
II Betonverbundpflaster, Plattenbeläge, Mittel- und Großpflaster, Klinker
III Klein- und Mosaikpflaster
IV Rasengittersteine, Schlacke, Kies-, Grand-, Tennenfläche, Schotterasen
Für verschiedene Siedlungs- und Verkehrsflächenarten sind dort die Anteile der einzelnen Belagsklassen aufgeführt.
Tabelle 7: Belagsklassenverteilung für ausgewählte Flächenarten in %
|
|
I |
II |
III |
IV |
|
Blockbebauung |
46-64 |
17-29 |
3-13 |
1-19 |
|
Einzelhausbebauung |
15-21 |
39-64 |
4-22 |
12-18 |
|
Industrie/Gewerbe |
48-74 |
20-38 |
1 |
5-13 |
|
Straßen Fahrbahn |
68 |
26 |
4 |
2 |
|
Gehweg |
2 |
39 |
43 |
16 |
|
Sportanlage |
14-18 |
27-28 |
1-5 |
53-54 |
Quelle: verändert nach Mohs und Meiners (1994)
Diese Verteilung müsste bei einer exakten Beschreibung des Versiegelungsgrades zusätzlich berücksichtigt werden. Nur so lassen sich die verschiedenen Bodenfunktionen dann auch bewerten.
Auf die Belastungen durch Schadstoffe, die sich aus einer Versiegelung ergeben können, wird im Kapitel 4.2.2.9 näher eingegangen.
Die folgende Abbildung zeigt noch einmal die Anteile der Hauptnutzungsarten an der Gesamtfläche Deutschlands und im Vergleich dazu den Anteil an der Fläche Mecklenburg-Vorpommerns.
Abbildung 8: Flächenanteile der verschiedenen Nutzungen

Quelle: Umweltbundesamt (2001) und Statistisches
Landesamt M-V (2000)
Tabelle 8: Flächennutzung in Mecklenburg-Vorpommern
|
Nutzungsart |
1995 |
1997 |
1998 |
1999 |
2000 |
|
|
Fläche |
Anteil |
|||||
|
km² |
% |
|||||
|
Gebäude-
und Freifläche |
767,4 |
780,6 |
801,1 |
809,6 |
816,9 |
3,5 |
|
Wohnen |
. |
167,0 |
201,3 |
211,8 |
218,8 |
0,9 |
|
öffentliche Zwecke |
. |
11,4 |
17,6 |
23,2 |
26,4 |
0,1 |
|
Handel und Dienstleistungen |
. |
5,8 |
10,2 |
12,3 |
13,7 |
0,1 |
|
Gewerbe und Industrie |
. |
304,9 |
276,9 |
259,5 |
248,8 |
1,1 |
|
Mischnutzung mit Wohnen |
. |
12,1 |
12,7 |
12,6 |
12,3 |
0,1 |
|
zu Verkehrsanlagen |
. |
1,4 |
2,2 |
3,1 |
3,3 |
<0,1 |
|
zu Versorgungsanlagen |
. |
1,3 |
2,5 |
3,0 |
3,4 |
<0,1 |
|
zu Entsorgungsanlagen |
. |
0,8 |
1,8 |
2,1 |
2,5 |
<0,1 |
|
Land- und Forstwirtschaft |
. |
244,4 |
231,5 |
226,4 |
221,5 |
1,0 |
|
Erholung |
. |
6,0 |
10,8 |
12,4 |
13,6 |
0,1 |
|
ungenutzt |
. |
13,9 |
24,2 |
34,4 |
44,5 |
0,2 |
|
nicht weiteruntergliedert |
. |
11,6 |
9,5 |
8,7 |
8,2 |
<0,1 |
|
Betriebsfläche |
46,9 |
51,1 |
56,1 |
59,8 |
61,1 |
0,3 |
|
Abbauland |
. |
43,7 |
41,9 |
42,1 |
42,0 |
0,2 |
|
Entsorgungsanlage |
. |
1,9 |
4,5 |
5,8 |
6,4 |
<0,1 |
|
Versorgungsanlage |
. |
0,2 |
0,5 |
0,8 |
0,9 |
<0,1 |
|
Lagerplatz |
. |
2,6 |
3,4 |
4,1 |
4,4 |
<0,1 |
|
Halde |
. |
0,4 |
0,6 |
0,7 |
0,8 |
<0,1 |
|
ungenutzt |
. |
2,4 |
5,2 |
6,4 |
6,6 |
<0,1 |
|
Erholungsfläche |
50,5 |
51,4 |
62,7 |
74,5 |
85,9 |
0,4 |
|
Verkehrsfläche |
582,0 |
587,1 |
597,3 |
604,8 |
615,2 |
2,7 |
|
Straße |
517,2 |
491,1 |
482,8 |
481,1 |
479,3 |
2,1 |
|
Weg |
29,3 |
43,8 |
49,1 |
54,5 |
0,2 |
|
|
Platz |
1,3 |
2,8 |
3,4 |
4,1 |
<0,1 |
|
|
Bahngelände |
. |
58,6 |
58,9 |
58,7 |
58,8 |
0,3 |
|
Flugplatz |
. |
6,1 |
7,6 |
9,7 |
15,2 |
0,1 |
|
Schiffsverkehr |
. |
0,2 |
0,8 |
0,9 |
0,9 |
<0,1 |
|
Verkehrsfläche ungenutzt |
. |
0,5 |
0,6 |
0,7 |
0,7 |
<0,1 |
|
Verkehrsbegleitfläche |
. |
. |
0,1 |
1,2 |
1,7 |
<0,1 |
|
Landwirtschaftsfläche |
14.987,2 |
14.975,1 |
14.944,3 |
14.924,9 |
14.905,8 |
64,3 |
|
Ackerland |
. |
10.904,7 |
10.887,4 |
10.874,9 |
10.868,9 |
46,9 |
|
Grünland |
. |
3.309,5 |
3.304,8 |
3.310,4 |
3.308,3 |
14,3 |
|
Gartenland |
. |
339,6 |
323,2 |
308,9 |
297,0 |
1,3 |
|
Obstanbaufläche |
. |
. |
1,2 |
3,5 |
3,8 |
<0,1 |
|
Moor |
. |
0,1 |
3,2 |
3,2 |
3,5 |
<0,1 |
|
Heide |
. |
0,2 |
1,5 |
1,6 |
2,2 |
<0,1 |
|
Betriebsfläche |
. |
0,6 |
2,2 |
2,4 |
2,6 |
<0,1 |
|
Brachland |
. |
420,4 |
420,8 |
420,1 |
419,7 |
1,8 |
|
Waldfläche |
4.915,2 |
4.918,8 |
4.925,6 |
4.923,9 |
4.941,8 |
21,3 |
|
Wasserfläche |
1.270,0 |
1.270,5 |
1.271,6 |
1.274,3 |
1.276,3 |
5,5 |
|
Flächen
anderer Nutzung |
551,0 |
535,5 |
512,1 |
499,6 |
469,7 |
2,0 |
|
Friedhof |
|
14,0 |
13,9 |
14,0 |
14,0 |
0,1 |
|
Unland |
190,6 |
191,7 |
197,7 |
199,7 |
203,4 |
0,9 |
|
nicht weiteruntergliedert |
|
329,8 |
300,5 |
286,0 |
252,3 |
1,1 |
|
Bodenfläche
insgesamt * |
23.170,3 |
23.170,1 |
23.170,9 |
23.171,4 |
23.172,5 |
100 |
|
darunter |
|
|||||
|
Siedlungs-
und Verkehrsfläche |
1446,8 |
1.470,2 |
1.517,2 |
1.548,7 |
1.579,0 |
6,8 |
* Die Bodenfläche ergibt sich aus der Addition einer großen Zahl von Einzelflächen. Durch Neuvermessung kann es zu Änderungen der Summe kommen, auch wenn sich die Grenze des Landes nicht verschoben hat.
Quelle: Statistisches
Landesamt M-V (1996, 2000, 2001a, 2001b).
Moore kommen in Mecklenburg-Vorpommern auf 2.929 km² vor und nehmen 12,6 % der gesamten Fläche ein. Die Ausstattung der einzelnen Landkreise mit Mooren ist sehr unterschiedlich. Den geringsten Anteil Moore an der Landkreisfläche hat Bad Doberan und den höchsten Anteil Ostvorpommern.
Tabelle 9: Mooranteile in den Landkreisen und kreisfreien Städten
|
Landkreis bzw. kreisfreie
Stadt |
Fläche |
Anteil an Kreisfläche |
|
Landkreis bzw. kreisfreie
Stadt |
Fläche |
Anteil an Kreisfläche |
|
ha |
% |
ha |
% |
|||
|
Bad Doberan |
9.553 |
7,0 |
Parchim |
29.621 |
13,3 |
|
|
Demmin |
28.902 |
15,0 |
Rügen |
7.262 |
7,5 |
|
|
Güstrow |
28.425 |
13,8 |
Uecker-Randow |
31.568 |
19,8 |
|
|
Ludwigslust |
25.993 |
10,3 |
Greifswald |
1.214 |
24,3 |
|
|
Mecklenburg-Strelitz |
19.393 |
9,3 |
Neubrandenburg |
2.439 |
28,4 |
|
|
Müritz |
19.102 |
11,1 |
Rostock |
2.132 |
11,8 |
|
|
Nordvorpommern |
24.673 |
11,4 |
Schwerin |
617 |
4,7 |
|
|
Nordwestmecklenburg |
17.048 |
8,2 |
Stralsund |
161 |
4,1 |
|
|
Ostvorpommern |
44.359 |
22,9 |
Wismar |
471 |
11,2 |
|
|
|
|
|
Gesamt |
292.933 |
12,6 |
Quelle: Umweltministerium
M-V (2000)
Moore werden in der Bodennutzung nicht als eigene Kategorie ausgewiesen, da der Bodentyp Moor in der Regel mit anderen Nutzungen belegt ist. So wird in Mecklenburg-Vorpommern der größte Teil der Moore, knapp 90 %, mehr oder weniger intensiv landwirtschaftlich genutzt. Lediglich 2,8 % der Moorfläche Mecklenburg-Vorpommerns sind als naturnahes Moor ausgewiesen.
Tabelle 10: Nutzung der Moore in
Mecklenburg-Vorpommern
|
Nutzung |
Fläche |
|
|
ha |
% |
|
|
naturnahes
Moor |
8.035 |
2,8 |
|
extensives
Grünland |
101.587 |
35,0 |
|
halbintensives
Grünland |
139.872 |
48,2 |
|
intensives
Grünland, Acker |
18.431 |
6,4 |
|
entwässerter
Moorwald |
22.053 |
7,6 |
|
Gesamt |
289.978 |
100 |
Quelle:
Landesamt für
Umwelt und Natur M-V (1997a)
Die landwirtschaftliche Nutzung der Moore in Mecklenburg-Vorpommern beeinträchtigt in vielfältiger Weise den Bodentyp Moor. Die Bodenfunktionen, die ein intakter Moorboden erfüllt, werden durch die Entwässerung und Torfdegradation stark beeinträchtigt. Lediglich die Ertragsfunktion kann durch diese Meliorationsmaßnahmen kurz- bis mittelfristig gesteigert werden. Wie die Tabelle 11 zeigt, ist mit 62,5 % der überwiegende Teil der Moore in Mecklenburg-Vorpommern als „stark entwässert“ einzustufen, lediglich 2,8 % sind noch nicht entwässert worden.
Tabelle 11: Entwässerungsgrade der Moore in
Mecklenburg-Vorpommern
|
Hydrologischer Moortyp |
unentwässert |
schwach entwässert, |
stark entwässert |
|||
|
ha |
% |
ha |
% |
ha |
% |
|
|
Regenmoor |
51 |
1,73 |
776 |
26,26 |
2.128 |
72,01 |
|
Überflutungsmoor |
2.049 |
6,05 |
9.563 |
28,25 |
22.240 |
65,70 |
|
Durchströmungsmoor |
1.211 |
1,12 |
39.073 |
36,15 |
67.789 |
62,73 |
|
Kesselmoor |
418 |
38,95 |
522 |
48,65 |
133 |
12,40 |
|
Quellmoor |
47 |
1,25 |
2.080 |
55,29 |
1.635 |
43,46 |
|
Hangmoor |
0 |
0 |
53 |
7,92 |
616 |
92,08 |
|
Versumpfungsmoor |
697 |
1,40 |
14.337 |
28,86 |
34.646 |
69,74 |
|
Verlandungsmoor |
3.614 |
3,90 |
34.818 |
37,50 |
54.410 |
58,60 |
|
Gesamtfläche |
8.087 |
2,76 |
101.222 |
34,72 |
183.597 |
62,52 |
Quelle: Landesamt für Umwelt und Natur
M-V (1997a)
Die Torfdegradation in den Mooren hängt eng mit der Entwässerung
zusammen (s. auch Kapitel 2.3.6).
In einem trockengelegten Moor vererdet die Torfsubstanz stetig, bis sie am Ende
dieses Prozesses vermulmt. 57,5 % der Moore Mecklenburg-Vorpommerns
befinden sich bereits in diesem Stadium.
Tabelle 12: Torfdegradationsgrade der Moore
in Mecklenburg-Vorpommern
|
Hydrologischer Moortyp |
keine |
vererdet |
vermulmt |
|||
|
ha |
% |
ha |
% |
ha |
% |
|
|
Regenmoor |
48 |
1,6 |
1.207 |
40,9 |
1.700 |
57,5 |
|
Überflutungsmoor |
444 |
1,6 |
19.258 |
40,9 |
14.149 |
57,5 |
|
Durchströmungsmoor |
182 |
0,2 |
57.986 |
53,7 |
49.904 |
46,2 |
|
Kesselmoor |
213 |
19,8 |
766 |
71,4 |
94 |
8,8 |
|
Quellmoor |
0 |
0 |
2.030 |
54,0 |
1.732 |
46,0 |
|
Hangmoor |
0 |
0 |
657 |
94,3 |
39 |
5,7 |
|
Versumpfungsmoor |
448 |
0,9 |
32.296 |
65,0 |
16.937 |
34,1 |
|
Verlandungsmoor |
2.205 |
2,4 |
54.249 |
58,4 |
36.388 |
39,2 |
|
Gesamtfläche |
3.568 |
1,6 |
168.460 |
40,9 |
120.962 |
57,5 |
Quelle: Landesamt für Umwelt und Natur
M-V (1997a)
Auf den Abbau von Torf und die dafür genutzte Fläche wird in Kapitel 2.4.3 noch genauer eingegangen. Der Zusammenhang zwischen der Moorentwässerung bzw. der Wiedervernässung und der Freisetzung von klimarelevanten Spurengasen wird in Kapitel 4.2.4 dargestellt.
In Mecklenburg-Vorpommern sind 2,9 % der Landfläche (folglich ohne Hoheitsgewässer) Naturschutzgebiete und 2,1 % Nationalparke (Stand: 31. Dezember 2000). Sie werden zum überwiegenden Teil land-, forst- und fischereiwirtschaftlich genutzt. Dazu gehören der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit einer Gesamtfläche (einschließlich der Hoheitsgewässer) von 788 km2, der Müritz-Nationalpark mit 322 km2 und der Nationalpark Jasmund mit einer Gesamtfläche von 31 km2.
Neben diesen Schutzkategorien werden in den beiden Biosphärenreservaten (Südost-Rügen und Schaalsee) und in den sechs Naturparken (Rügen, Nossentiner/Schwinzer Heide, Feldberger Seenlandschaft, Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See, Mecklenburgisches Elbtal sowie Insel Usedom) die Möglichkeiten der Kombination von wirtschaftlicher Nutzung mit Naturschutzzielen und der Erholungsvorsorge demonstriert.
Die Waldfläche dient nach Landeswaldgesetz gleichrangig verschiedenen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen. Auf 53 % der Waldfläche sind nach der Waldfunktionenkartierung der Landesforstverwaltung (1996/97) eine oder mehrere der Schutz- oder Erholungsfunktionen des Waldes als besonders zu beachtende Vorrangfunktionen ausgewiesen.
Auf etwa 4.800 ha hat der Wald in Mecklenburg-Vorpommern besondere Bodenschutzfunktionen zu erfüllen; er dient dem Erosionsschutz auf Dünen und in steilen Hanglagen (Landtag Mecklenburg-Vorpommern 1997).
Anhang Kapitel 2.4.1
Tabelle 13: Siedlung- und Verkehrsfläche einzelner Kreise und Kreisregionen in Mecklenburg-Vorpommern 2000
|
|
Bodenfläche insgesamt |
Gebäude- und Freifläche |
Betriebs- fläche |
Verkehrs-fläche |
Erholungs-fläche |
Anteil SuV an Bodenfläche |
|
ha |
% |
|||||
|
Kernstadt |
18.097 |
3.955 |
183 |
1.364 |
976 |
35,80 |
|
Rostock |
18.097 |
3.955 |
183 |
1.364 |
976 |
35,80 |
|
Ländliche Kreise eines verstädterten Raumes und Ländlich
verdichtete Kreisregionen |
566.671 |
23.002 |
1699 |
15.383 |
2286 |
7,48 |
|
Nordwestmecklenburg |
207.515 |
7.052 |
837 |
4.807 |
543 |
6,38 |
|
Schwerin |
13.034 |
2.129 |
73 |
802 |
407 |
26,17 |
|
Wismar |
4.153 |
1.085 |
19 |
326 |
130 |
37,56 |
|
Bad Doberan |
136.192 |
6.758 |
201 |
3.597 |
583 |
8,18 |
|
Güstrow |
205.777 |
5.978 |
569 |
5.851 |
623 |
6,33 |
|
Ländliche Kreisregionen mit geringer Dichte |
1.732.483 |
54.739 |
4224 |
44.508 |
5322 |
6,28 |
|
Greifswald |
5.018 |
1.208 |
3 |
332 |
103 |
32,80 |
|
Neubrandenburg |
8.566 |
1.520 |
124 |
499 |
243 |
27,85 |
|
Stralsund |
3.890 |
1.284 |
20 |
335 |
87 |
44,37 |
|
Demmin |
192.154 |
5.341 |
406 |
4.319 |
495 |
5,50 |
|
Ludwigslust |
251.682 |
7.232 |
646 |
8.289 |
578 |
6,65 |
|
Mecklenburg-Strelitz |
208.937 |
4.952 |
492 |
4.663 |
921 |
5,28 |
|
Müritz |
171.331 |
4.168 |
253 |
4.033 |
628 |
5,30 |
|
Nordvorpommern |
216.786 |
7.535 |
457 |
4.807 |
526 |
6,15 |
|
Ostvorpommern |
190.996 |
6.786 |
646 |
4.990 |
431 |
6,73 |
|
Parchim |
223.284 |
5.996 |
636 |
6.007 |
713 |
5,98 |
|
Rügen |
97.417 |
4.321 |
366 |
2.571 |
286 |
7,74 |
|
Uecker-Randow |
162.422 |
4.396 |
175 |
3.663 |
311 |
5,26 |
|
Mecklenburg-Vorpommern |
2.317.250 |
81.691 |
6.105 |
61.517 |
8.585 |
6,81 |
Quelle: Statistisches
Landesamt M-V (2000)
Tabelle 14: Flächennutzung einzelner Kreise in Mecklenburg-Vorpommern 2000
|
|
Boden-fläche insgesamt |
Gebäude- und Freifläche |
Betriebsfläche |
Verkehrs-fläche |
Erho-lungs-fläche |
Landwirt-schafts-fläche |
Wald-fläche |
Wasser-fläche |
Flächen anderer Nutzung |
Siedlungs- und
Verkehrs-fläche* |
||||||
|
zusam-men |
darunter |
darunter |
zusam-men |
darunter |
zusam-men |
darunter |
darunter |
|
||||||||
|
Wohnen |
Gewerbe, Industrie |
Abbau-land |
Friedhof |
Unland |
||||||||||||
|
ha |
|
|||||||||||||||
|
Kreisfreie
Städte |
|
|
||||||||||||||
|
Greifswald |
5.018 |
1.208 |
377 |
505 |
3 |
0 |
332 |
103 |
2.516 |
472 |
144 |
242 |
29 |
106 |
1.674 |
|
|
Neubrandenburg |
8.566 |
1.520 |
404 |
527 |
124 |
78 |
499 |
243 |
2.345 |
839 |
2.351 |
646 |
30 |
371 |
2.337 |
|
|
Rostock |
18.097 |
3.955 |
805 |
1.572 |
183 |
4 |
1.364 |
976 |
4.319 |
4.942 |
1.547 |
811 |
84 |
297 |
6.557 |
|
|
Schwerin |
13.034 |
2.129 |
593 |
756 |
73 |
16 |
802 |
407 |
2.962 |
2.645 |
3.753 |
263 |
59 |
192 |
3.454 |
|
|
Stralsund |
3.890 |
1.284 |
226 |
672 |
20 |
4 |
335 |
87 |
1.608 |
88 |
145 |
323 |
51 |
135 |
1.773 |
|
|
Wismar |
4.153 |
1.085 |
313 |
601 |
19 |
0 |
326 |
130 |
1.766 |
54 |
228 |
544 |
24 |
275 |
1.584 |
|
|
Landkreise |
|
|
||||||||||||||
|
Bad
Doberan |
136.192 |
6.758 |
1.428 |
2.775 |
201 |
98 |
3.597 |
583 |
99.516 |
20.361 |
1.869 |
3.307 |
65 |
1.817 |
11.107 |
|
|
Demmin |
192.154 |
5.341 |
1.296 |
1.371 |
406 |
361 |
4.319 |
495 |
144.931 |
26.344 |
7.617 |
2.701 |
98 |
1.420 |
10.297 |
|
|
Güstrow |
205.777 |
5.978 |
1.539 |
1.487 |
569 |
462 |
5.851 |
623 |
145.243 |
34.921 |
10.332 |
2.261 |
102 |
663 |
12.661 |
|
|
Ludwigslust |
251.682 |
7.232 |
2.613 |
1.464 |
646 |
322 |
8.289 |
578 |
152.260 |
74.242 |
6.385 |
2.049 |
142 |
429 |
16.565 |
|
|
Mecklenburg-Strelitz |
208.937 |
4.952 |
1.420 |
1.252 |
492 |
333 |
4.663 |
921 |
115.179 |
63.034 |
15.513 |
4.182 |
103 |
1.793 |
10.798 |
|
|
Müritz |
171.331 |
4.168 |
617 |
1.526 |
253 |
206 |
4.033 |
628 |
89.477 |
44.101 |
25.295 |
3.377 |
77 |
1.221 |
8.952 |
|
|
Nordvorpommern |
216.786 |
7.535 |
1.829 |
2.085 |
457 |
338 |
4.807 |
526 |
149.506 |
41.835 |
6.493 |
5.627 |
85 |
2.224 |
13.071 |
|
|
Nordwest-mecklenburg |
207.515 |
7.052 |
2.369 |
1.677 |
837 |
611 |
5.068 |
543 |
154.432 |
26.299 |
8.356 |
4.927 |
82 |
1.961 |
12.971 |
|
|
Ostvorpommern |
190.996 |
6.786 |
1.634 |
2.243 |
646 |
387 |
4.990 |
431 |
132.940 |
32.639 |
7.192 |
5.373 |
100 |
3.041 |
12.565 |
|
|
Parchim |
223.284 |
5.996 |
2.298 |
702 |
636 |
537 |
6.007 |
713 |
141.264 |
54.594 |
11.655 |
2.420 |
115 |
292 |
12.929 |
|
|
Rügen |
97.417 |
4.321 |
716 |
2.257 |
366 |
325 |
2.571 |
286 |
67.426 |
15.165 |
1.985 |
5.299 |
59 |
2.261 |
7.277 |
|
|
Uecker-Randow |
162.422 |
4.396 |
1.400 |
1.409 |
175 |
116 |
3.663 |
311 |
82.890 |
51.607 |
16.765 |
2.616 |
94 |
1.841 |
8.523 |
|
|
Mecklenburg-Vorpommern |
2.317.250 |
81.691 |
21.876 |
24.881 |
6.105 |
4.198 |
61.517 |
8.585 |
1.490.579 |
494.181 |
127.625 |
49.967 |
1.397 |
20.340 |
155.097 |
|
* Gebäude- und Freifläche, Betriebsfläche (ohne Abbauland), Verkehrsfläche, Erholungsfläche sowie Friedhöfe.
Quelle: Statistisches
Landesamt M-V (2001b)
[1] Auswirkungen der Entwässerung auf Böden (Blume 1992):
Verbesserung des Lufthaushaltes, Vergrößerung des Wurzelraumes, Umwandlung eines Kohärentgefüges in ein Polyedergefüge, Absinken des pH-Wertes, Verschiebung im Artenbestand der Bodenorganismen, biologische Aktivität steigt è erhöhter Nahrungsbedarf è Abbau von Bodenhumus, Geländesetzungen durch Sackung und Humusschwund, verstärkte Mineralisation von Nährstoffen è pflanzenverfügbarer Gehalt an Stickstoff steigt stark an è evtl. Nährstoffaustrag, Moorböden werden zu Moorgleyen oder Anmoorgleyen und Anmoorgleye entwickeln sich zu normalen Gleyen, Grundwasserneubildungsrate verringert sich, verstärkte Erwärmung des Bodens.
[2] Auswirkungen der Beregnung auf Böden (Blume 1992):
Mindestens 30 % des Bewässerungswassers können nicht von den Pflanzen aufgenommen werden, bei grundwasserfernen Böden wird die Tiefenversickerung gefördert è evtl. Nährstoffverlagerung, bei grundwassernahen Böden wird die kapillare Aufstiegsrate herabgesetzt, Gefügeschäden an der Bodenoberfläche, Verschlämmung der obersten Bodenschicht behindert den Gasaustausch, Änderungen im Bodenprofil (bei intensiver Verrieselung von Abwasser), Begünstigung feuchteliebender Bodenorganismen, in der Regel steigt die biologische Aktivität è verstärkter Humusabbau.
[3] Die Stadt Neubrandenburg wird zum Kreis Mecklenburg-Strelitz zugerechnet, die Stadt Greifswald zum Kreis Ostvorpommern und die Stadt Stralsund zum Kreis Nordvorpommern.