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Wochenbericht zur Immissionssituation in M-V

Beschreibung des Messverfahrens zur Ermittlung der Ozonkonzentration

Die Ozonkonzentration in der Außenluft wird mittels Ozonanalysator TE49C gemessen. Das Funktionsprinzip basiert auf der Absorption von ultraviolettem Licht durch Ozon. Das Ozonmolekül absorbiert UV-Licht mit einer Wellenlänge von 254 nm. Dabei hängt der Grad der Absorption unmittelbar von der Ozonkonzentration ab.

Der Analysator TE49C ist nach dem Zweikanalprinzip aufgebaut und bestimmt die Ozonkonzentration über zwei Messzyklen.

Das Messgas (Außenluft) wird mittels Sonde in das Gerät geführt und in zwei Gasströme aufgeteilt. Der eine Gasstrom wird zur Gewinnung des Referenzgases über einen Ozonscrubber (Ozonvernichter) in die Zelle A geleitet, der andere Gasstrom (Messgas) fließt direkt über ein Messgasmagnetventil in die Messküvette (Zelle B). Magnetventile vertauschen zyklisch das Mess- und das Referenzgas in den beiden Zellen.
Die Messküvette wird mit einer Quecksilberdampflampe bestrahlt, die ultraviolettes Licht der Wellenlänge von 254 nm erzeugt.

Die unterschiedliche UV-Absorption von Referenzgas und Messgas wird gemessen und die Ozonkonzentration kann daraus abgeleitet werden. Sie ergibt sich aus der Differenz der gemessenen UV-Absorption von Referenz- und Messgas, die proportional der Ozonkonzentration in der Luft ist.
Mit dem getakteten Zweikanalprinzip werden Toleranzen im Messgaspfad und in der Analytik kompensiert.

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