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Veröffentlichungen
Wochenbericht zur Immissionssituation in M-V

Beschreibung des Messverfahrens zur Ermittlung der Stickoxidkonzentrationen

Die Stickoxidkonzentrationen in der Außenluft werden mittels Chemilumineszenzanalysator TE42C gemessen. Das Funktionsprinzip basiert auf der chemischen Reaktion von Stickstoffmonoxid mit Ozon zu Stickstoffdioxid.
Gemessen wird die Chemilumineszenz, d.h. die Ausstrahlung von Licht bei der Reaktion von Stickstoffmonoxid mit Ozon zu Stickstoffdioxid und Sauerstoff.

Das Messgas (Außenluft) wird mittels Sonde in das Gerät geleitet. Durch ein Magnetventil strömt es entweder über die Messstrecke 1 direkt in die Reaktionskammer (NO-Modus) oder über die Messstrecke 2 durch den NO2-NO-Konverter und erst dann in die Reaktionskammer. Im Molybdänkonverter wird das in der Luft enthaltene Stickstoffdioxid zu Stickstoffmonoxid umgewandelt.

Die Luft gelangt abwechselnd über die Gasstrecke 1 oder 2 in die Reaktionskammer. Das für die Reaktion notwendige Ozon wird in einem Ozonator erzeugt. Das Ozon reagiert mit dem Stickstoffmonoxid des Messgases. Es werden energetisch angeregte Stickstoffdioxid-Moleküle erzeugt.

Danach ist eine Photomultiplierröhre (PMT) angeordnet, die die NO2-Lumineszenz detektiert. Aus dem sich regelmäßig ändernden Messsignal bestimmt die Elektronik, die Gehalte von Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2) und der Summe der Stickoxide (NOx).

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