Die PM10-Konzentration in der Außenluft wird mittels Filtermessgeräten des Typs FH62 gemessen, die mit einem speziellen PM10-Probenahmekopf bestückt sind. Die Messung basiert auf dem Prinzip der Beta-Strahlenabsorption. Hierbei handelt es sich um eine radiometrische Messung, bei der die Partikel auf einem Filterband abgeschieden und der Beta-Strahlung ausgesetzt werden.
Die Masse der auf dem Filter abgeschiedenen Partikeln wird durch die Änderung der Beta-Strahlenabsrption während der Probennahme bestimmt.
Die Probenahme erfolgt senkrecht über dem Messgerät. Auf der Messstrecke wird die Messluft über eine beheizte Probenahmeeinheit angesaugt und über zwei leichte Krümmungen zur Abscheide- und Messkammer geführt. Unterhalb dieser Kammer befindet sich die Beta-Strahlenquelle.
Beim Zwei-Strahl-Kompensationsmessverfahren erreicht ein Strahlenbündel abgeschächt durch die im Strahlengang befindliche Abscheidestelle die Messionisationskammer (Messstrecke). Ein weiteres Strahlenbündel wird über eine mit Luft gefüllte Kompensationskammer auf eine Vergleichsionisationskammer geführt (Referenzstrecke). Auf dieser Strecke wird das Filterband durch eine feste Folie ersetzt. Die Differenz aus dem Mess- und Referenzsignal verhält sich proportional zur Masse der auf dem Filterband abgeschiedenen Staubpartikel (PM10).
Bei der Berechnung der PM10-Konzentration wird der durch eine Sonde gemessene Luftdurchsatz berücksichtigt.