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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Das INTERREG-Projekt COHIBA (Control of hazardous substances in the Baltic Sea region) in M-V

Am 15. November 2007 haben die Umweltminister der Ostseeanliegerstaaten in Krakau den HELCOM Ostseeaktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) verabschiedet. Einer der vier thematischen Schwerpunkte des BSAPs ist die Belastungsreduzierung der Ostsee durch gefährliche Stoffe.

Die derzeit noch für die Ostsee relevanten sog. "Gefährlichen Stoffe" umfassen u.a. Dioxine, TBT und Schwermetalle. Diese verbleiben langjährig in der Meeresumwelt und reichern sich in der Nahrungskette an. Sie sind verantwortlich für Gesundheits- und Reproduktionsprobleme bei Meereslebewesen und gelangen, z.B. über den Verzehr belasteten Fischs auch zum Menschen (Quelle www.bmu.de ).  

Hafenanlage

Die Ostseeanliegerstaaten haben vereinbart nationale Programme zu entwickeln, die auch Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele enthalten sollen.

Allerdings bestehen hinsichtlich der Quellen, Einträge und kosteneffizienten Maßnahmen zur Reduzierung der "Gefährlichen Stoffe" noch große Unsicherheiten. Aus diesem Grund müssen die Ostseeanliegerstaaten zunächst die Quellen gefährlicher Stoffe identifizieren und gemeinsam die notwendigen Maßnahmen entwickeln, um die Ziele des BSAP zu erreichen.  Zu diesem Zweck ist das COHIBA- Projekt (Control of hazardous substances in the Baltic Sea region) ins Leben gerufen worden.

Was ist COHIBA?

COHIBA ist ein von der Europäischen Union mitfinanziertes Projekt (INTERREG IV B  http://www.interreg.de ) im Rahmen des sogenannten Baltic Sea Region-Programms (http://www.interreg-baltic.eu/home.html) in den Jahren 2007-2013. Das Projekt wird sich über einen Gesamtzeitraum von 3 Jahren erstrecken (2009-2012) und weist ein Gesamtbudget von 4.9 Millionen Euro auf. Insgesamt sind 22 Projektpartner aus 8 Ostseeanliegerstaaten (Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden) an dem Projekt beteiligt.



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