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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Berichte zu Arten oder Artengruppen (Vögel)

Kormoran und Seeadler (J. Reich)
Kormoran und Seeadler
(J. Reich)
Schwarzstorch (C. Rohde)
Schwarzstorch
(C. Rohde)


Kormoranberichte

Für Mecklenburg-Vorpommern, welches gegenwärtig etwa die Hälfte des deutschen Kormoranbestandes beherbergt, werden seit 2009 durch das LUNG jährliche Kormoranberichte erarbeitet. Damit werden der Öffentlichkeit aktuelle Informationen zur Bestandsentwicklung, zu Abwehrmaßnahmen von Kormoranschäden sowie zu wissenschaftlichen Untersuchungen zeitnah zur Verfügung gestellt.

 

Großvogelberichte

Das enge Zusammenwirken zwischen ehrenamtlichen Betreuern und der staatlichen Verwaltung beim Schutz der Nistplätze der einheimischen Adlerarten sowie der Wanderfalken und Schwarzstörche hat in Mecklenburg-Vorpommern eine lange Tradition, die bereits im Jahr 1957 mit der der Gründung des „Arbeitskreises zum Schutz vom Aussterben bedrohter Tiere“ (AKSAT) begann. Die Brutplätze der genannten Arten werden seit jener Zeit durch ehrenamtliche Horstbetreuer erfasst und der Brutverlauf wird von ihnen kontrolliert. Auf Gefährdungen oder Verstöße gegen die Schutzbestimmungen wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden reagiert. Nach der Wende wurde diese bewährte Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Naturschützern und staatlicher Verwaltung mit der im Mai 1992 in Teterow gegründeten "Projektgruppe Großvogelschutz" neu strukturiert. Diese Projektgruppe wird durch das LUNG MV koordiniert. In einem ersten Arbeitsbericht stellt die Projektgruppe Großvogelschutz MV die langfristige Entwicklung sowie die aktuelle Situation von See-, Fisch- und Schreiadler sowie Wanderfalke und Schwarzstorch dar.

 

Brutbestände der Küstenvögel in den Schutzgebieten
(Berichte der AG Küstenvogelschutz)

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Küstenvogelschutz wurde im Jahr 1994 am damaligen Landesamt für Umwelt und Natur (LAUN) – heute LUNG - gegründet. Damit wurde eine Organisationsstruktur geschaffen, die die von der „Kommission Seevogelschutz der DDR“ im Zeitraum 1963-1989 erbrachten Bemühungen zum Schutz der Küstenvögel fortsetzen konnte. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Vertretern von Behörden, Vereinen sowie Personen des Ehrenamtes. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die Sicherung der Betreuung der bestehenden Küstenvogelbrutgebiete, die Erfassung, Zusammenstellung und Auswertung von Brutbestandsdaten, die Erarbeitung von Vorschlägen für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in den Gebieten sowie die Beratung der Naturschutzverwaltung in Fragen des Küstenvogelschutzes. Brutbestandsübersichten und weitere wichtige Informationen aus der Arbeit der AG Küstenvogelschutz werden seit den 1990er Jahren in der Zeitschrift „Seevögel“ des Vereins Jordsand veröffentlicht.

 

Berichte zu Vögeln im Ostseeraum: HELCOM Baltic Sea environment fact sheets (BSEFS)

Im Rahmen der Umweltüberwachung der Ostsee werden von der HELSINKI Commission (HELCOM, Kommission zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee im Rahmen des Ostseeschutzabkommens 1992) neben umfassenden Zustandsberichten (Assessment Reports) sog. HELCOM Baltic Sea environment fact sheets (BSEFS) veröffentlicht. In diesen BSEFS werden bestimmte Umweltparameter beschrieben, die für den Umweltzustand der der Ostsee und ihrer Küstengebiete eine Indikatorfunktion besitzen. Die BSEFS werden regelmäßig aktualisiert. Beginnend in 2009 wurden unter Federführung bzw. Mitwirkung des LUNG MV insgesamt vier BSEFS erarbeitet, die sich auf charakteristische Brutvögel des Ostseeraums beziehen:

 

HELCOM Rote Liste der Brutvögel der Ostsee

Die "Rote Liste der Brutvögel der Ostsee" ist ein Ergebnis des "Rote Listen-Projekts" der HELCOM, welches im Jahr 2009 begonnen wurde. Im Rahmen dieses Projektes sollen bis 2013 ostseeweite Rote Listen für Makrozoobenthos, Makrophyten, Fische und Rundmäuler, Säuger, Vögel sowie für marine Biotope erarbeitet werden. Die Erarbeitung der "Roten Liste der Brutvögel der Ostsee" wurde durch das LUNG M-V koordiniert.

 

regelmäßige Wasservogelzählungen im Land Mecklenburg-Vorpommern

Das LUNG hat im Jahr 2007 die landesweite Koordinierung der Synchronzählung rastender und überwinternder Wasservögel übernommen. Die Erfassung von Wasservögeln wurde bereits Anfang der 1960er Jahre begonnen; sie ist damit eines der ältesten Monitoring-Programme in Deutschland. Die Zählungen werden von ehrenamtlichen Ornithologen durchgeführt. Jährlich werden zwischen September und April bis zu acht Zählungen, jeweils zur Monatsmitte, durchgeführt. Der wichtigste Termin mit der landesweit größten Abdeckung der Zählgebiete ist der Januar-Termin. Die Zählergebnisse werden in einem jährlichen Bericht zusammenfassend dargestellt.

Falls Sie Interesse an einer Mitarbeit bei der Wasservogelzählung haben, wenden Sie sich bitte an die Regionalkoordinatoren (Region Küste: Herr Dr. H.-W. Nehls, Region Ost: Frau H. Eichstädt und Region West: Herr Dr. H. Zimmermann) bzw. an das LUNG M-V (Landeskoordinator: B. Heinze; ). In allen drei Regionen des Landes (Küste, Ost, West) sind derzeit Zählgebiete unbesetzt bzw. werden nur unregelmäßig erfasst.


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