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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Tiefe Geothermie in M-V

Die deutschlandweiten Nutzungsmöglichkeiten der tiefen geothermischen Energie werden im Rahmen eines wissenschaftliches Projektes untersucht. Ein im Aufbau befindliches geothermische Informationssystem soll Angaben zur Verbreitung, Mächtigkeit und zu den petrophysikalischen Eigenschaften von tiefen, salinaren Aquiferen enthalten.

Hintergrundinformationen zu dieser Problematik sind in den Dokumenten des PK "Tiefe Geothermie" der Staatlichen Geologischen Dienste zu finden:

Weitere nützliche Informationen zu den geothermischen und balneologischen Nutzungsmöglichkeiten und den Förderhilfen sind nachfolgend aufgeführt:

Die "Stromstudie" wurde im Jahr 2003 von der Firma GTN Neubrandenburg im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern erstellt. Sie bietet einen Überblick über die Möglichkeiten der Stromerzeugung aus hydrothermaler Geothermie in Mecklenburg-Vorpommern und kann heruntergeladen werden.

Die "Solestudie" wurde im Jahr 2005 ebenfalls von der Firma GTN Neubrandenburg im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern und mit Unterstützung des Geologischen Dienstes im LUNG Güstrow erstellt. Darin finden sich nützliche Informationen über die Verbreitung und Erschließungsmöglichkeiten von Thermalsolen in Mecklenburg-Vorpommern.

Thermalsolen sind natürliche Heilwässer, welche am Quellort Temperaturen > 20 °C (Thermalwasser) haben und einen natürlichen Salzgehalt (NaCl) >14 g/l (5,5 g/l Natrium, 8,5 g/l Chlorid: Sole) besitzen.

Mit den Nutzungsmöglichkeiten der Thermalsole-Vorkommen Mecklenburg-Vorpommern im Gesundheits- und Tourismusbereich befasst sich die 2007 von der Firma Reppel & Partner im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern erarbeitete "Balneologiestudie", die unter folgendem Link heruntergeladen werden kann.

Seitens der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wird die Erschließung alternativer Energiequellen, darunter auch die Erdwärme, finanziell unterstützt.

Auch seitens des Bundesumweltministeriums bestehen Fördermöglichkeiten bei der Errichtung geothermischer Anlagen:

Ansprechpartner:

Herr Dr. K. Obst (Tel.: 03843-777-360)
E-Mail:


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