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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Oberflächennahe Geothermie in M-V

Fachliche und rechtliche Informationen zur oberflächennahen geothermischen Energie sind in einem Leitfaden Erdwärmesonden Mecklenburg-Vorpommern zusammengestellt. Hinweise zum Inhalt des Leitfadens und zum Verfahrensablauf bei den zuständigen unteren Wasserbehörden sowie Anzeigeformulare und Übersichtskarten der geothermischen Potenziale und der Lage von Restriktionsflächen finden Sie hier:

Für eine erste Prüfung, ob an einem geplanten Standort die Errichtung einer erdgekoppelten Wärmepumpenanlage und somit das Abteufen einer Erdwärmesonden-Bohrung möglich ist bzw. welche zusätzlichen Informationen der zuständigen unteren Wasserbehörde bei Anzeigenübermittlung vorzulegen sind (z.B. Angaben zum geologischen Vorprofil bzw. zu den Grundwasserständen, im folgenden Erstauskunft genannt) kann das Kartenportal M-V genutzt werden:

Benutzungshinweise:
Bei diesem Einstieg in das Kartenportal erscheinen auf der Startseite Informationen zur Lage von Trinkwasserschutzgebieten sowie zu Gebieten, in denen mit Artesik oder Salzwasseraufstieg zu rechnen ist. Nach dem Hineinzoomen auf einen gewünschten Standort kann geprüft werden, ob sich das Bauvorhaben in einem der genannten Gebiete befindet:

  1. Liegt die projektierte Erdwärmesonde (EWS) in einer Trinkwasserschutzzone I oder II, ist diese prinzipiell nicht genehmigungsfähig!
  2. Liegt die projektierte EWS in einer Trinkwasserschutzzone III oder IV ist diese in Ausnahmefällen mit Auflagen genehmigungsfähig. Für die Prüfung durch die untere Wasserbehörde ist eine Erstauskunft notwendig. Diese kann beim Geologischen Dienst im LUNG M-V angefragt werden: poststelle@lung.mv-regierung.de und wird den Antragsunterlagen beigefügt.
  3. Befindet sich das geplante Vorhaben außerhalb von Trinkwasserschutzgebieten, ist eine Erstauskunft zur Vorlage bei den unteren Wasserbehörden nicht erforderlich! Es genügt das Ausfüllen des Antragformulars.
  4. In Artesik- oder Salzwasseraufstiegsgebieten sind EWS-Bohrungen ohne Einschränkung zulässig, allerdings ist das Bohrunternehmen verpflichtet, sich mittels geeigneter Ausrüstung / Material und geschultem Personal auf entsprechende Verhältnisse einzustellen.

Wird seitens der Bohrfirma oder dem Planungsbüro ein Überblick über die am geplanten EWS-Standort voraussichtlich anzutreffenden Schichten benötigt, so sind Angaben zur Lage und Tiefe benachbarter Bohrungen durch Aktivieren des Infosymbols im jeweiligen Unterordner des Landesbohrdatenspeichers und Anklicken der Bohrsymbole in der Karte erhältlich. Bei Bedarf können die Schichtenverzeichnisse ausgewählter Bohrungen (wenn nicht als vertraulich gekennzeichnet!) unter Angabe des Bohrungsschlüssels oder des Bohrungsnamens als pdf-Dokument angefordert werden: archiv@lung.mv-regierung.de. Es ist vorgesehen, eine On-line-Ansicht der frei verfügbaren Schichtenverzeichnisse bis Mitte 2012 zu ermöglichen.

Im Kartenportal lassen sich weiterhin unter dem Ordner Geothermie diverse Potenzialkarten aktivieren, die einer erste Abschätzung über die an einem Standort zu erwartende spezifische Wärmeentzugsleistung bis zu einer Tiefe von 40 m, 60 m, 80 m und 100 m bei 1.800 und 2.400 Betriebsstunden pro Jahr ermöglichen.

Alternativ ist auch der Einstieg über das Portal Geothermie möglich. Vorteil: Nach Eingabe einer Adresse erscheint ein konfektionierter Kartenausschnitt für das geplante Bauvorhaben, in dem man dann die oben beschriebenen Prüfungen (Punkt 1 bis 4) durch Ein- bzw. Ausschalten der entsprechenden Informationsebenen durchführen kann.

 

Ansprechpartner:

Herr Dr. K. Obst (Tel.: 03843-777-360)
E-Mail:


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