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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Pressemitteilung

01.02.2016, Nr. 03/16

Erster Kreideabbruch des Jahres

Am vergangenen Wochenende gab es an der Kreidesteilküste im Nationalpark Jasmund den ersten größeren Kreideabbruch des Jahres. Etwa einen Kilometer südlich der Mündung des Kieler Baches stürzten Kreide, Mergel und Lehm aus dem Steilufer und bilden nun eine etwa 30 Meter lange, zungenförmige Ausbruchsmasse. Geologen hatten nach den starken Niederschlägen am 2. Weihnachtstag und dem plötzlich einsetzenden Frost zur Jahreswende bereits vor solchen Ausbrüchen gewarnt. Mit einsetzendem Tauwetter und weiterem Regen sind nun auch viele andere Steilufer an unserer Küste in Bewegung. An zahlreichen Stellen kann man bereits kleinere Abbrüche und abrutschenden Schlamm beobachten – besonders intensiv an der Kreideküste im Nationalpark Jasmund zwischen Ernst-Moritz-Arndt-Sicht und Kieler Bach. Dort ist der Strand momentan kaum passierbar, eine Wanderung äußerst gefährlich.
Der Geologische Dienst M-V im LUNG bittet alle, die jetzt an den Steilküsten unterwegs sind, unbedingt die Hinweise zu beachten, die überall auf den Informationstafeln des LUNG zu finden sind. Gleichermaßen sind die örtlichen Warnungen der Behörden Ernst zu nehmen.

Erster Kreideabbruch des Jahres - Foto: Rolf Reinicke (www.kuestenbilder.de)
Erster Kreideabbruch des Jahres - Foto: Rolf Reinicke (www.kuestenbilder.de)


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