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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Pressemitteilung

11.01.2016, Nr. 02/16

Erfolgreiche Luftreinhaltung: Grenzwert für Stickstoffdioxid in Rostock erstmals eingehalten

In vielen europäischen Städten wurde und wird der Stickstoffdioxid-Grenzwert überschritten. Dieser beträgt seit 2010 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel. Für Städte (unter anderem Rostock), welche die Europäische Kommission mit einer wirksamen Luftreinhalteplanung überzeugen konnten, war eine Fristverlängerung bis Ende 2014 gewährt worden.

Das überwiegend durch die Verbrennungsmotoren des Kfz-Verkehrs verursachte Stickstoffdioxid weist insbesondere in stark befahrenen innerstädtischen Straßen hohe Konzentrationen auf. Auch in Rostock wurden im Bereich der L22 (Am Strande) seit Beginn der Messungen bis 2014 zu hohe Werte registriert.

Der durch das LUNG M-V und die Hansestadt Rostock gemeinsam erarbeitete Luftreinhalteplan erzielte insbesondere durch die Maßnahmen zur Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf der L22 von 60 km/h auf 50 km/h mit Geschwindigkeitsüberwachung und die darauf abgestimmte Anpassung der Ampelphasen eine deutliche Absenkung der Stickstoffdioxidkonzentrationen.

Im Ergebnis wurde 2015 nun erstmalig der Grenzwert für Stickstoffdioxid an der Messstelle Rostock-Am Strande mit 38 Mikrogramm pro Kubikmeter unterschritten. Somit wurde die Fristverlängerung der EU erfolgreich genutzt. Das LUNG und die Hansestadt Rostock arbeiten weiterhin eng zusammen, um diese erfreuliche Entwicklung nachhaltig zu sichern.


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