Zurück zur Startseite

1. International bzw. kontinentüberschreitend organisierte Forschungsprogramm

3. Regional organisierte Datensammlungen im Auftrage von Naturschutzbehörden / des staatlichen Naturschutzes der Bundesländer

2. Forschungsprogramme der deutschen Vogelwarten und anderer Initiatoren mit bundeslandübergreifend koordinierter Datensammlung

4. Lokal, regional , z.T. auch überregional organisierte Beringung im Rahmen eigener Fragestellungen der Beringer

Wissenschaftliche Ziele und Programme

Abhängig vom jeweiligen Erkenntnisstand wird die Beringungsmethode artbezogen mit unterschiedlichen Zielen eingesetzt:

  1. Zur Untersuchung eher spezieller Fragen der Ökologie von Vogelarten, für die schon relativ große Datenmengen aus langen Zeiträumen und vergleichsweise detaillierte Forschungsergebnisse vorliegen, z.B. Weißstorch, Tannenmeise, Hohltaube.
  2. Zur gezielten Fortführung der Datensammlung an jenen Arten, für die in absehbarer Frist so große Datenmengen verfügbar sein werden, dass deren synoptische Auswertung grundlegend neue Erkenntnisse erwarten lässt, z.B. Beutelmeise, Bartmeise, Seeadler, Fischadler, Rauchschwalbe, Neuntöter.
  3. Zur Sammlung von Informationen über Vogelarten, deren Biologie und Ökologie (insbesondere raum-zeitliche Aspekte) noch wenig oder nicht erforscht sind , z.B. Ziegenmelker, Haubentaucher, Wachtel und viele weitere Arten.

Entsprechend gliedern sich die überregionalen Beringungsprogramme in speziell artbezogene Programme (a und b) und ein Rahmenprogramm, in das so gut wie alle Beringungsvorhaben von auf bestimmte Arten spezialisierten Beringern integriert werden können (c). Gemeinsam ist den artbezogenen wie den gebietsbezogenen Beringungsprogrammen die Aufgabe, Strukturen und Leistungen in der Vogelwelt zu beschreiben, auf dem jeweils erreichten Erkenntnisniveau kontinuierlich zu beobachten und aus den Beziehungen zu Umweltfaktoren und Veränderungen Schlussfolgerungen für den Arten- und Biotopschutz abzuleiten.

Derzeit laufen in den ostdeutschen Bundesländern folgende Untersuchungen, die sich der Beringungsmethode bedienen:

1. International bzw. kontinentüberschreitend organisierte Forschungsprogramme

2. Forschungsprogramme der deutschen Vogelwarten und anderer Initiatoren mit bundeslandübergreifend koordinierter Datensammlung

A. Integrierte Monitoringprogramme

1.      Strukturuntersuchungen an Brutvogelbeständen in den ostdeutschen Bundesländern

2.      Internationales Monitoring Greifvögel und Eulen

3.      Integriertes Monitoring von Singvogelpopulationen

B. Artbezogene Einzelprogramme

1.      Bundesweites Beringungsprogramm Bartmeise

2.      Länderübergreifendes Beringungsprogramm Weißstorch

3.      Bundesweites Beringungsprogramm Beutelmeise

4.      Programm Brutzeitberingung Mönchsgrasmücke

5.      Nationales Farbmarkierungsprogramm Wanderfalke

6.      Länderübergreifendes Farbmarkierungsprogramm Fischadler

7.      Länderübergreifendes Beringungsprogramm Silber-/Weißkopfmöwe

3. Regional organisierte Datensammlungen im Auftrage von Naturschutzbehörden / des staatlichen Naturschutzes der Bundesländer

4. Lokal, regional , z.T. auch überregional organisierte Beringung im Rahmen eigener Fragestellungen der Beringer

Bearbeitung u.a. von Kormoran, Stockente, Brandseeschwalbe, Flußseeschwalbe, Sperlingskauz, Turmfalke, Rauhfußkauz, Zwergschnepfe, Wachtelkönig, Bleßralle, Wasserralle, Kreuzschnabel, Neuntöter, Wasseramsel, Heidelerche, Haubenlerche, Braunkehlchen, Blaukehlchen, Hausrotschwanz, Karmingimpel, Grauammer, Rohrammer.

Die Verantwortung für Planung, Durchführung und Auswertung liegt bei einigen dieser Untersuchungen vollständig bei der BZ Hiddensee, bei anderen ist sie mitverantwortlich ohne selbst die Federführung zu haben, während sie bei weiteren lediglich die Rolle eines technischen Dienstleisters übernimmt. Nähere Auskünfte bzw. Kontakte zu allen Projekten und ihren Betreibern können bei der BZ erfragt bzw. von ihr vermittelt werden.

Zurück zur Startseite