Die eiszeitlich geprägte Landschaft um Kühlungsborn bietet verschiedenste Möglichkeiten die Relikte der Weichsel-Vereisung zu erleben. Die Stauchendmoräne der Kühlung mit dem Toteis-Becken der Neubukower Mulde und verschiedenen Osern dahinter, davor mit einer Grundmoränenlandschaft, mit Steilküsten, mit den frei liegenden Geschieben an den Stränden, den Eisrissen und Söllen, einer urstromtalartigen Ausspülung am Fuß der Kühlung und westlich die eiszeitliche Ausschürfung der Wismarbucht durch die vorstoßenden Gletscher des skandinavischen Inlandeises.
Diese vom Eis und seinen Schmelzwässern modellierte Landschaft bot schon unmittelbar nach der Kaltzeit den Menschen einen Lebensraum. Böden und die Geschiebematerialien bildeten Rohstoffquellen, die schon sehr früh und bis heute vielfältig genutzt wurden. Geologische und archäologische Besonderheiten zusammen dazustellen liegt dabei auf der Hand, sollen den Gästen und Einheimischen näher gebracht und erlebbar gemacht werden.
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| Findlingslehrpfad Ostseebad Kühlungsborn Geschiebe (Foto: K. Obst) | Findlingslehrpfad Ostseebad Kühlungsborn Mordwange (Foto: K. Obst) |